Historie


Zur Entstehung der Siemens-Siedlung Staaken


Der öffentlich geförderte Wohnungsbau kam während der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren zum Erliegen. Für Kurzarbeiter und Arbeitslose resultierte daraus eine große Not. Ab dem Jahre 1931 hat die deutsche Regierung beschlossen die Errichtung von Kleinsiedlungen für diesen Personenkreis staatlich zu Fördern.

1932
Die Planung für die Kleinsiedlung Staaken durch die Siemens AG beginnt und die Wohnungsbaugesellschaft Siemensstadt GmbH wurde mit der Ausführung beauftragt. Der Architekt Hans Hertlein wurde mit der Planung des Projektes beauftragt.
Es stand jedem Kurzarbeiter von Siemens frei sich auf eine Siedlerstelle zu bewerben.
Wer eine Siedlerstelle erhielt, hatte pro Woche drei Tage bei Siemens zu arbeiten und drei Tage an der Errichtung der Siedlung.

1933
Bereits 1933 waren alle 219 Siedlerstellen fertiggestellt.

1934
Der Verein „Siemens-Siedlung Staaken e.V.“ wurde durch die Siedler gegründet.
Straßen und Erholungsflächen wurden dem Verein unter Auflage jene zu pflegen übertragen. Die Koordination der zu erledigenden Arbeiten oblag dem Verein.
Eine Mitgliedschaft im Verein war für jeden Siedler verpflichtend.
Das Konzept der Siedlung sah vor, dass sich die Siedler zu einem Teil von ihrem Grundstück ernähren konnten.
Die Grundstücke hatten eine Größe von ca. 900 m2.
Beim Bezug der Siedlerstelle erhielt jeder Siedler folgendes Inventar:
* 6 Hühner
* Jeweils 2 Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume sowie zwei Sauerkirchen
* 15 Johannisbeersträucher , 5 Stachelbeersträucher sowie Saatgut.
* Diverses Werkzeug zur Bestellung der Anbauflächen.

Nach dem Konzept der Siemens-Siedlung Staaken entstanden darauffolgend die Siedlungen im Specktefeld und zwei weitere am Hohenzollern Kanal.

1951

Die jüngere Geschichte wird z.Zt. bearbeitet

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in der Altstadt Spandau
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in der Siemens-Siedlung